Zemag ADK 250 ADK 200T ADK 1000 T

ADK 125

ADK 70

Modelle


Die technische Entwicklung des Autodrehkranbau im ehemaligem VEB Zemag Zeitz

Link zu Werbefilm ADK200T

ab 1966 Bearbeitung eines sogenannten Unifizierungsprogramm Autodrehkrane im Kombinat TAKRAF unter Leitung des Institut für Fördertechnik Leipzig IfF mit Vertretern des VEB Zemag Zeitz und des VEB George-Dimitroff-Werk Magdeburg. Ziel war die Entwicklung einer Typenreihe vollhydraulischer Autodrehkrane mit Gitter- und Teleskopausleger.
1968-69 Konstruktion des ADK 250 ( 25t Tragfähigkeit, Gitterausleger 40m) im IfF für die Fertigung in der Zemag und des ADK 125 (12,5t Tragfähigkeit, Teleskopausleger) für die Fertigung im George-Dimitroff-Werk Magdeburg.
1968 Dauer-Erprobung der Krangetriebe (Schneckengetriebe von Coswig) im VEB Spezialfahrzeugwerk Berlin/Adlershof
1969 Musterbau des 1. Funktionsmuster ADK 250 in der Zemag, Kran- und Fahrzeug-Erprobung, Ausstellung auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1969
1970

Kranerprobung ADK 250 in der Zemag, Fahrzeugerprobung auf Fernverkehrsstraßen und Autobahnen

1970
Konstruktion des ADK 200T ( 20t Tragfähigkeit,Teleskopausleger 25,2m, Unterwagen analog ADK 250-1)

Baustellenerprobung des ADK 250 beim Kraftwerksbau Jena-Lobeda und Wohnungsbau Halle-Neustadt

Serienfertigung der Fahrzeugachsen, die im serienmäßig gefertigten ADK 125 bei GDW Magdeburg eingebaut wurden

Fertigung eines ADK 250-1 mit vorderen Klappstützen

1971
Fertigung und Erprobung des ADK 200T

Ausstellung des ADK 200T auf der Leipziger Früjahrsmesse

Enführung der Fahrzeugachsen der ungarischen Firma RABA Györ

1972
Teilweise Konstruktion des ADK 200T-1 mit 25t Tragfähigkeit.

Diese interessante Entwicklung des Autodrehkranbau wurde abgebrochen, da die geplante Kooperation des Unterwagen von RABA aus Kostengründen scheiterte und die Eigenproduktion in der Zemag kapazitätsmäßig nicht möglich war. Wesentlichen Ausschlag dürfte der RGW-Beschluß über die Zuordnung der Autokranfertigung ab Tragfähigkeit 25t an Polen und die UdSSR gegeben haben.

bis 1978
Erprobung eines Aluminium-Gitter-Ausleger am ADK 250

Verschrottung der ADK 250

Einsatz des ADK 200T an verschiedensten Einsatzorten bei vielfältigen Montagearbeiten

letztlich Verschrottung 1978, nachdem der Reparaturbedarf im Verhältnis zur Einsatzdauer zu hoch wurde