Zemag RDK 25 RDK 250 RDK 280 RDK 300 RDK 400 RDK 500 RDK630 RDK 580 Dier65 RDK160/200 RDK1600

Endmontage

Modelle


Die technische Entwicklung des Raupendrehkranbau im ehemaligem VEB Zemag Zeitz

RDK 25
1966 Projektierung und Konstruktion des RDK 25 nach Aufgabenstellung vom sowjetischen Außenhandelsunternehmen W/O Maschinoimport Moskau /UdSSR unter Beachtung der Austauschbarkeit mit Baugruppen des sowjetischen Raupenkranes MKG 25 für Einsatztemperaturen von plus 40° C bis minus 40° C
1967 Musterbau und Erprobung von 2 Kranen RDK 25 auf dem dafür erweiterten Erprobungsgelände der Zemag, Abnahmen durch eine sowjetische Spezialistenkommission ( Gostroi ,Gosgortechnadsor ,Maschinoimport )
1968 Vorserie RDK 25 bis Kran Nr. 0013, erste Ausstellung auf der LFM Leipzig.
1969-72
Entwicklung einer Variante RDK 25 mit eletrohydraulischem Greifer und Magnet, Musterbau, Erprobung, aber keine Serieneinführung

Serienproduktion RDK 25 bis Kran-Nr. 1389, Ausstoß des 500. RDK 25 am 09.03.1970

RDK 250-1, RDK 250-2, RDK 250-3, RDK 250-4 Polar
1972
Weiterentwicklung des RDK 25 zum RDK 250-1

Serienfertigung ab Kran-Nr. 1390

im März Lieferung des 1500.RDK 25/250 an Maschinoimport Moskau

1973
Entwicklung einer Variante RDK 250-1 mit mechanisch ausklappbaren Raupenträgern, Musterbau, Erprobung, aber keine Serieneinführung

Erprobung des Dieselmotor A01-ME aus Barnaul im Austausch gegen Dieselmotor D108 aus Tscheljabinsk, Serie ab Nr.3742

Im Dezember Lieferung des 2500.RDK an Maschinoimport Moskau

1979-80
Weiterentwicklung des RDK 250-1 zum RDK 250-2 (ab Kran-Nr. 6010) mit an das Bahnprofil der UdSSR angepaßter Fahrerkabine

Serie ab 1980

1988
Weiterentwicklung des RDK 250-2 zum RDK 250-3, Erprobung im Gebiet Leningrad

Serie ab Kran-Nr.12050 bis 13448

1989
Erprobung des Dieselmotor D440 mit Turboaufladung im RDK 250-3

Erprobungen von Hochspannungswarngeräten für den Kranbetrieb u.a. in den Keramischen Werken Hermsdorf

03/1990 Übergabe des 15000. gefertigten RDK an Maschinoimport Moskau
1990/91
Entwicklung des RDK 250-4 Polar für Einsatztemperaturen bis minus 50°C ( kurzzeitig minus 55°C) und Lagertemperaturen bis minus 60°C

Fertigung von 6 RDK 250-4 Polar

  In geringen Stückzahlen wurden für den Betrieb in der DDR und Polen RDK 250-1, -2, -3 nach DDR-Vorschriften (TGL 13500, 13470, ASAO usw.) modifiziert und in den Verkehr gebracht.
RDK 280, 280-1, 300, 300-1, 350
1975/77
Entwicklung einer Variante RDK 280 mit Tragfähigkeit 28 t für den Markt außerhalb der UdSSR unter Ausnutzung vorhandener Reserven aus der Unterschiedlichkeit der Kranvorschriften und Einsatzbedingungen

Serienproduktion ab Kran-Nr. 1001-1439

ab RDK 280 Kran-Nr. 1059 Dieselmotor 6S110 aus der CSSR

1978-79 Weiterentwicklung zum RDK 280-1 ab Kran-Nr. 1440
1981 Erprobung des rumänischen Dieselmotor D120-8V, 77,2 KW, 1500 U/min, am RDK 280-1 Kran-Nr.1605
1981-82
Weiterentwicklung des RDK 280-1 zum RDK 300 mit Tragfähigkeit 30 t

Erprobungen RDK 300 Kran Nr. 2998, 2999

RDK 300 mit eletrohydraulischem Greifer Kran-Nr.3000

Abschluß der Serie RDK 280-1 bei Kran-Nr.1831

06/1983 1. Serie RDK 300 ab Kran Nr 3001 mit elektronischen Lastmomentbegrenzer 13010 von Meßelektronik Dresden
1983 Entwicklung einer Serienausführung für eletrohydraulischem Greifer und Magnet RDK 300 GM (Kran-Nr. 3084)
1986 Erprobung RDK 300 mit Flanschgenerator Kran-Nr. 3427
1987-88
Weiterentwicklung des RDK 300 Kran-Nr.3516 zum RDK 300-1

Serie ab 1988

ab Kran-Nr.3774 mit Überlastprozessor ÜLP 1609 von Meßelektronik Dresden

1987-89 Studie,teilweise Konstruktion des RDK 350, 350 U zur Ablösung des RDK 300-1
1990
RDK 300-1 G Nr. 4050 Greiferausrüstung A3

Letzte Serie RDK 300-1 bis Nr. 4073

1990
Konzeption einer hydraulischen RDK-Typenreihe 20, 32 ,50 ,80 t gemeinsam von Förderanlagen Magdeburg,  Zemag Zeitz, Stroimechanisazija bei Minmontashspezstroi der UdSSR, Institut WKTI

Die Serienfertigung der ersten beiden Typen ab 1994 war vorgesehen, wurde aber aufgrund der politischen Veränderungen nicht realisiert. Die Arbeiten wurden eingestellt.

1990-91
Entwicklung eines Zweiseilgreiferwindwerkes für den RDK 350

Erprobung des Zweiseilgreiferwindwerkes für den RDK 350 am RDK 300-1

RDK 400/500/500-1
1983
Entwicklung eines RDK 400 mit Tragfähigkeit 40 t für den Markt in der UdSSR sowie RDK 500 mit Tragfähigkeit 50 t für den Markt außerhalb der UdSSR

Erprobung RDK 400 und 500 im Werk

1984
Erprobung RDK 400 und 500 ( Kran Nr. 0000 ) im Werk Zemag und im Tagebau Profen

1. Serie RDK 500 ab Kran Nr. 0001

1985 Erprobung der Hochbauausrüstung RDK 500/400
1986 RDK 500 Kran Nr.0047
1986-87 Erprobung des RDK 400 in der UdSSR in Barnaul / Sibirien
1986 Weiterentwicklung und Erprobung des RDK 500 zum RDK 500-1 (Fahrantrieb mit Eckgetriebe)
1987
Serie RDK 500-1 (Kran Nr. 103 bis 0154, Nr.155-157 werden umgerüstet zu RDK 400 und zweimal 630)

Entwicklung und Erprobung von Ausrüstungen für eletrohydraulischem Greifer- und Magnetbetrieb für den RDK 500-1 (Kran Nr. 0151, 0152)

1989-90 1. u. 2.Serie RDK 400 (bis Kran Nr.0122)
RDK 630, 630-1, 580
1987 Entwicklung eines RDK 630 mit Tragfähigkeit 63 t für den Markt außerhalb der UdSSR
1987-88 Erprobung des RDK 630 im Werk und im Tagebau Profen
1988 1.Serie RDK 630
1989-91
Weiterentwicklung des RDK 630 zum RDK 630-1

Modifizierung einer Variante RDK 580 (Kran Nr.5166) aus dem RDK 630-1 für den Markt in der UdSSR, Erprobung in Alma-Ata 1990-91

1990
Letzte Serie RDK 630 bis Kran Nr.5165

Erprobung des RDK 630-1 Kran Nr.5167

1990 Entwicklung eines Horizontal-Laufkatzenausleger 20m mit Standmast 26m für den RDK 630-1 und RDK 580, kein Musterbau
1991 Der für Januar 1991 vorgesehene Serienanlauf RDK 630-1 findet nicht mehr statt.
1987/88 Studie RDK 1600 mit 250t Tragfähigkeit
1989/90 Studie RDK 800
RDK 160-3/200
1991
Die Fertigung und Vermarktung des RDK 200 und seiner UdSSR-Variante RDK 160-3 wurde von FAM Förderanlagen Magdeburg, ehemals VEB Förderanlagen "7.Oktober" Magdeburg zur Zemag verlagert. Eigene Entwicklungen durch Zemag fanden nicht statt.

Es wurden 2 Krane teilgefertigt und erprobt (hochgestellte Fahrerkabine)

1996 Alle in der Zemag produzierten RDK sind verkauft
gefertigte Raupendrehkrane von 1966 bis 1991
RDK 25 1369
RDK 250-1, 250-2, 250-3 12079
RDK 250-4 Polar

6

RDK 280, 280-1 830
RDK 300, 300-1 1076
RDK 400 123
RDK 500, 500-1 154
RDK 630, 630-1, 580 168
insgesamt 15805
geringfügige Abweichungen der Stückzahlen der einzelnen Typen sind durch

die Modifizierung zu vorgezogenen Musterkranen für Weiterentwicklungen bedingt

Der Export der Krane erfolgte in folgende 16 Länder:

UdSSR, Rumänien, Guayana, Afghanistan, Zaire, Vietnam, Jugoslawien, , Tschechoslowakei, Ungarn, Polen, China, Mocambique, Syrien, Marokko, Österreich, Kolumbien