Zemag RDK 25 RDK 250 RDK 280 RDK 300 RDK 400 RDK 500 RDK630 RDK 580 Dier65 RDK160/200 RDK1600

Endmontage

Modelle

Technische Daten

Raupendrehkran RDK 25

Nach Aufgabenstellung von W/O Maschinoimport Moskau /UdSSR erfolgte ab 1966 die Projektierung und Konstruktion des RDK 25 unter Beachtung der Austauschbarkeit mit Baugruppen des sowjetischen Raupenkranes MKG 25 und der Eignung für Einsatztemperaturen von plus 40°C bis minus 40°C. Die UdSSR konnte den Eigenbedarf an Kranen mit Tragfähigkeit 25 t nicht selbst decken. Gleichzeitig konnte das sich veringernde Handelsvolumen bei Universalbaggern kompensiert werden. Der Kran mußte allen technischen Vorschriften der UdSSR entsprechen, im Einzelfall wurden eventuell härtere Vorschriften der DDR (TGL, ASVO ) zugrunde gelegt. Sichtbare äußere Unterscheidungsmerkmale des RDK 25 zu den nachfolgenden Weiterentwicklungen waren die lose Seilrolle an der Stützbockachse zur Verlagerung der hydraulischen Kraftmeßdose des Lastmomentbegrenzer und das markante Gurtblech mit Warnanstrich am Ende des Auslegerkopf. Die maximale Auslegerlänge betrug 32,5 m, die maximale Standmastlänge 22,5 m.

 
 Mustergerät Nr. 0002 bei Fahrerprobungen und einer Baggermontage 1967- die Kabinentür noch hinten angeordnet. Nach einem Kranumsturz während der Erprobung wurde sie zur Ermöglichung eines schnellen Verlassen der Kabine nach vorn verlegt. Die Rückfallstützen wurden ebenfalls weiter oben angelenkt, da sie beim Umsturz nach hinten ausknickten

      

 Lastprüfung Variante C4/20 von sowjetischer Abnahme-Komission Außenhandel (Maschinoimport)/Technische Überwachung (Gosgortechnadsor) 1967                      

                            

          Werkserprobung Nullserie 1968

   

Auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1968  mit 22,5 m Standmast und 20 m Bauausleger   Variante C4/20       

   
                      

RDK 25 mit Hochbauausrüstung ( das Messegerät ) beim Neubau von Zeitz/Ost 1968

   
 
Baustellen 1970

 

Röhrentrocknerverladung in der Zemag-Rückmontage

                        

RDK 25 Erprobung mit Magnet- und Greiferausrüstung 1970

Inspektion von im Einsatz befindlichen RDK 25 auf Baustellen in Moskau, Wladimir und Novosibirsk durch Zemag und DAMW ( Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung ) 1971

  

Für die Entwicklung des RDK 25 für den Export in die UdSSR wurde der Nationalpreis 3. Klasse am 07.10.1972 an ein Kollektiv der Zemag verliehen. Von links neben E.H. Joachim Schulze-Abt. Ltr. Kranentwicklung, Hans Güttner-Technischer Direktor, Herbert Geidel-Betriebsdirektor, Günter Kutzschbauch-Erprobungsmonteur,Manfred Zorn-Einfahrer ( Bild rechts )  

Weitere Fotos sind auf der russischen Homepage

http://techstory.ru/krans/gus/rdk_250_1.htm

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