Zemag

Nobas

UB 80 / 83 UB 631 UB 632 UB 642 UB 1212 UB 1214 UB 1231 UB 1232 UB 1233 UB 1236 UB 1252 UB 1254 UB 1256 Technische Daten

 Der Baggerbau im ehemaligen VEB Schwermaschinenbau Nobas Nordhausen

Kurzer Abriss der Geschichte des Unternehmens Nobas Nordhausen:

Die Firma NOBAS wurde nach Ende des 2. Weltkrieges aus zwei Privatunternehmen gebildet, die eigentliche Firmengründung erfolgte 1948.

Zunächst wurden Ausrüstungen für den Bergbau, Traktoren und Winden hergestellt. Seit 1951 wurden fast ausschließlich Universalbagger entwickelt und produziert, und zwar zunächst rein mechanisch betriebene Geräte. 1956 wurde mit dem UB 20 der erste Hydraulikbagger entwickelt und ab 1957 in Serie produziert.

Das bisher meistverkaufte Erzeugnis, der UB 80/UB 83 und seine Weiterentwicklungen UB 1212/UB 1213/UB 1214 wurde ab 1958 serienmäßig hergestellt.

1971 begann die Ablösung obiger Geräte durch vollhydraulische Universalbagger.

Ende der 50iger Jahre waren die Nobas-Konstrukteure gemeinsam mit den Konstrukteuren des späteren Produzenten VEB Zemag Zeitz wesentlich an der Entwicklung des Universalbagger der 2m³-Klasse UB162 beteiligt, der in Zeitz in hohen Stückzahlen produziert wurde.

Insgesamt wurden mehr als 16000 Bagger unterschiedlichster Größenklassen produziert und in über 50 Länder verkauft. Neben dem klassischen Baggerbau wurden Anfang der 80er Jahre mehr als 2000 Gummirad-Straßenwalzen zum Zwecke der Erzeugniserweiterung in das Programm aufgenommen sowie entsprechend gefertigt und verkauft.

Seit Ende der 40er Jahre führt das Unternehmen Arbeiten auf dem Gebiet des klassischen Stahlbaus aus. Dabei ist Stahlbau für Baumaschinen die eine, Stahlbau für großräumige Schachtförderanlagen (Fördermaschinen, Fördergestelle, Seilscheiben und Arbeitsbühnen) die andere Seite.

Daneben gab es Spezialisierungen in der Dünnblechbearbeitung bis 2mm Dicke, im Betonformenbau sowie bei der Fertigung von Komponenten für den Fahrzeugbau.

Am 17. Mai 1991 erfolgte die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft. Am 1.1.1992 erfolgt die Umwandlung in eine GmbH.

Derzeit gehört das Unternehmen zur Papenburg-Gruppe